Base-Billard
Diese
neue Sportart entsteht durch die Verbindung zweier publikumswirksamer Ballsportarten, die sich in Nordamerika einer großen Beliebtheit erfreuen,
in Europa jedoch weit außerhalb des Mittelobjektes (siehe dazu unsere Theorie zum Mittelpunkt) der breiten Öffentlichkeit stehen: Billard
und Baseball! Um diesen beiden Sportarten auch in unseren Breiten zu größerem Publikumsinteresse zu verhelfen, haben wir diese beiden Sportarten
zusammengeführt, wodurch eine überdimensionale Attraktivitätssteigerung für die Zuseher erzielt werden konnte. BASE-BILLARD war aus der Taufe
gehoben!
Die Grundregeln:
- Gespielt wird auf einem herkömmlichen Pool-Billard-Tisch.
- Die Aufstellung der 15 Kugeln erfolgt nach den Regeln des Pool-Billards.
- Bei einem Spiel zu zweit nimmt nun der Spieler, der den Anstoss hat, irgendwo im Raum Aufstellung (jedoch in jedem Falle noch in Sichtweite des Pool-Billard-Tisches).
- Sein Gegner muß ihm dann den weißen Spielball so zuwerfen, daß der Spieler die Möglichkeit hat, einen Schlag mit dem Stock auf den Spielball auszuführen. Als Stock kann dabei ein Baseballschläger oder ein Queue benutzt werden, wobei dem Spieler freigestellt ist, mit welchem Ende des Queues er den Spielball schlagen will. Soll der Schlag eher kräftig, dafür aber nicht so zielgenau sein, wird die Verwendung eines Baseballschlägers empfohlen. Soll der Schlag jedoch gefühlvoller ausfallen, wird eher die Zuhilfenahme des Queues zum gewünschten Effekt führen.
- Der auf die eine oder andere Weise geschlagene Ball sollte nun die (wie vom Pool-Billard gewohnt) in einem Dreieck aufgelegten Bälle
treffen und nach Möglichkeit mindestens einen davon in einer Tasche versenken.
- Ist dies der Fall, darf der Aufschläger weiterspielen. Wiederum wird ihm der weiße Ball zugeworfen und er muß in der beschriebenen Weise versuchen, weitere Kugeln zu versenken.
- Gelingt ihm das nicht, ist sein Gegenspieler an der Reihe.
- Es gewinnt jener Spieler, der zuerst alle seine Kugeln (entweder die vollen oder die halben) in den Seiten- und Ecktaschen versenkt hat und danach die schwarze Kugel mit der Nr. 8 in die angesagte Tasche spielt.
Beim
Spiel zu viert werden zwei Teams gebildet, wobei der Ballwerfer und der Schlagmann nicht wie beim Baseball jeweils der gegnerischen Mannschaft
angehören, sondern vom selben Team gesellt werden. Bedingung ist jedoch, daß sich beide Spieler beim Wurf mindestens 2,50 m voneinander entfernt
befinden. Während den Spielern dringend empfohlen wird, entsprechende Schutzkleidung zu tragen (Motorradhelm oder Ritterhelm oder beide übereinander,
Zahnschutz, Brustpanzer oder Rüstung oder beides übereinander, eisenverstärkte Handschuhe, Holz- oder Metallschilde, Knie- und Ellbogenschützer
usw.), sollten sich Zuseher besser in entsprechenden Schutzvorrichtungen verbergen (z.B. in dem für diesen Zweck eigens konstruierte, nunmehr
jedoch bereits oftmals zweckentfremdet verwendete Papamobil).
© The Line, 1998
